Hullahoop im Park

Die alte Dame im Späti empfing uns ausnahmsweise freundlich. Sogar ein winziges Lächeln in ihrem Mundwinkel als Antwort auf unsres. Wir kauften Vitamalz und Nüsse und sagten danke. Sie hob die Augenbrauen.

Wir liefen weiter. In den Alaunpark, den Abendsonne beschien, orange und warm. In der Luft Grillduft und Tau. Besucher saßen auf dem Rasen, auf Decken, auf Anoraks in Schneidersitzen, auf Handflächen, aneinander gelehnt, voneinander weg gedreht. Wir kickten Flaschenverschlüsse weg und setzten uns auf das Gras, um Nüsse zu knabbern. Dort die Jongleure und Seiltänzer. Ein Mann hielt Stäbe in der Hand und zauberte gigantische Seifenblasen. Wie sie in schillernden Farben über den Rasen waberten. Das Pfeifen der Schaulustigen. Eine Frau warf Holzstäbe in die Luft, die brannten, und fing sie wieder auf. Die Pfiffe so grell und das Gelächter.

Und da, ein Mädchen, das tanzte HullaHoop. Ließ es im Rhythmus der Trommeln an ihrem schmalen Körper hoch und wieder herab gleiten, wand sich, drehte sich, tanzte. Im Augenblick. In Stille.

Wir hielten uns an den Händen.

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