Au revoir Chérie

Heute war mein letzter Arbeitstag. 15 Monate lang habe ich fröhlich-freche Kindermode verkauft. Habe Omis, Mütter, Patentanten und alle Jubeljahre auch Väter und Onkel mit zuckersüßen, liebreizenden / liebevollen, niedlichen, zauberhaften, wunderschönen, schnuckeligen Kinderanziehsachen, Spielwaren und traumhaften (Wohn-)Accessoires versorgt. Habe Ohhhs und Aahs dafür geerntet und viele Ausrufezeichen: Schau mal Rita hier das Püppchen süß! Und dort das Kleidchen goldig! Und da das Wägelchen herzig! Ihr Laden herzallerliebst°! (!!!)

Es war eine bunte Zeit mit vielen Zuckerlollys und -zungen.

Wie es sich anfühlt? Wonach mir jetzt ist?

Mir ist nach Schwarz. Sehr viel schwarz. Vielleicht auch ein bisschen Weiß -für den Kontrast. Mir ist nach geraden Linien, Geradlinigkeit, nach Ernsthaftigkeit und nach etwas, dessen ich mich früher geschämt hätte: Bodenständigkeit.

Gleich morgen fange ich damit an: Kaffee, schwarz, Filterkaffee. Punkt. FAZ Feuilleton, vielleicht sogar Wirtschaftsteil, Bankenkrise, das erdet. Dann: Albertinum.

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