Heute beim Yoga

Savasana. Die Totenstellung. Liege flach auf dem Rücken auf einer Matte. Versuche, mich tot zu stellen und gleichzeitig zu entspannen. Im Hintergrund läuft elektronische Musik die anscheinend Atmung simuliert und die Entspannung befördern soll (Jivamukti). Mein Atem hinkt immer hinterher. Das regt mich so auf, dass ich kurz aufhöre zu atmen, um mich mit dem Musik-Atem zu synchronisieren. Ohne Erfolg.

Ich versuche, der Anweisung der Certified Jivamukti Teacherin zu folgen und meinen Körper in den Boden sickern zu lassen. Das klappt schlecht. Wegen der vielen Gedanken im Kopf. Ich spüre Hände, die meinen Nacken mit etwas Kaltem und Feuchtem einreiben. Eine Creme, die nach Eukalyptus duftet und nach Lavendel. Die Hände an meinen Schultern, am Hals, ein Ziehen und ein Dehnen und nach dem Dehnen ein eigenartiges Gefühl. Ich liege neben mir, das heißt mein Kopf. Mein Kopf liegt rechts neben meinem Rumpf, ich fühle mich, als wäre ich zweigeteilt. Ziemlich tot also. Savasana? Ich fürchte, mein Zustand hat herzlich wenig mit der Totenstellung zu tun. Bis zum Schluss spüre ich der Sensation nach, völlig neben mir zu sein.

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