Das Streben nach Glück

Das Ziel im Leben sei es nach Glück zu streben. Sagt der Dalai Lama. Setzt man dieses Ziel als innere Kompassnadel so sind alle anstehenden Entscheidungen daraufhin zu bewerten, ob sie dich glücklich machen, oder eben nicht. Alles abzulegen, was zum Leid führt und gleichzeitig alles anzunehmen, was Glück beschert. Doch woher weiß ich, was wohin führt, zu Leid oder zu Glück? Ist es ein Gefühl? Ein Kopfschmerz? Ein guter/schlechter Traum? Momentan weiß ich gar nichts und ich befürchte, mein Kompass hat echt einen an der Waffel. Die Nadel weist heute da und morgen dorthin oder dreht sich zwischendurch so schnell um sich selbst, dass mir ganz übel wird. Alles ist möglich und alles kann Glück bedeuten oder eben auch Leid.

Ich tu mir gerade leid, ein bisschen wenigstens. Und nachher tu ich mir dann vielleicht was Gutes. Vielleicht ein bisschen Yoga und vielleicht hält die Kompassnadel dann mal für einen Moment inne.

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4 Gedanken zu „Das Streben nach Glück

  1. Hm, ich glaube nicht, daß man glücklich sein kann, wenn man nicht auch das Leid durchlebt hat. So wie es nicht nur den Tag gibt oder nur die Nacht, kann man nicht nur glücklich sein. Ich denke, es ist ein Stück weit auch Schicksal, welchen Weg man geht. Auf Umwegen zum Glück?

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  2. pillangoblog sagt:

    es gibt immer zwei Seiten, da hast du Recht, ohne Schwarz ist kein Weiß möglich. Trotzdem ist eine Orientierung wichtig, an der du dich entlang hangeln kannst, wenn das Schwarz zuviel wird

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  3. Glück ist so ein schwammiger Begriff, wie ihn die Weisen gern gebrauchen, und in den man alles reininterpretieren kann, oder? Ich glaube, wir sehen Glück oft zu greifbar und konkret, wenn wir daran denken, was es für uns bedeutet. Frieden mit sich selbst ist vielleicht das größte Glück, in das auch Leid hineinpasst, weil man von seinem Frieden zehren kann.
    Aber wenn ich so darüber nachdenke, ist das auch wieder nur ein genauso schwammiges Synonym …
    Ich jedenfalls bin so eine, die sagen würde, sie sei auf der Suche nach dem Frieden mit sich selbst ist statt nach dem Glück. Yoga hilft da in der Tat. Und Fahrradfahren.🙂

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    • pillangoblog sagt:

      ich gebe dir Recht: Glück, Frieden, Zufriedenheit sind schwammige Begriffe. Und der Rat der weisen Männer kann nur Sinn ergeben, wenn man ihn selbst mit Sinn füllt.
      Ich denke, jeder muss für sich selbst definieren, was er im Leben sucht. Für mich ist es ein Gefühl der Identität, sich auf sich selbst und seine Kräfte und Ressourcen verlassen zu können – in guten aber auch in schlechten Zeiten. Wenn ich mich z.B. wie ein Baum sehe – ich mag dieses Bild – brauche ich zunächst Wurzeln, den Kontakt zu Erde, um einen starken Stamm zu entwickeln. Erst dann kann ich in die Höhe wachsen.
      Die Relation Fahrradfahren – Zufriedenheit sehe ich auf jeden Fall auch😉

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