Bücher, die helfen wollen.

Es sind 27 Stück. Ich habe sie gezählt, die Ratgeber, die mir helfen sollten, mein Leben besser auf die Reihe zu kriegen. Ich habe 27 (!!!) Bücher gelesen oder angelesen in der Hoffnung dadurch irgendwie ein gesünderer, erfolgreicherer, liebevollerer, glücklicherer Mensch zu werden. Ich habe geklopft, geträumt, mit Gott gesprochen, vegan gekocht, Morgenseiten geschrieben, positiv gedacht, zugehört und „losgelassen“.Und habe trotzdem gerade das Gefühl, keinen wesentlichen Schritt weiter zu sein. Oder vielleicht doch? Ich weiß jetzt, dass jeder dieser 27 Ratgeber-Autoren seinen Weg gegangen ist und jeder von seinem Horizont aus gesprochen die Wahrheit spricht. Jetzt geht es nur noch darum, die eigene Wahrheit zu erkennen. Im Wein liegt meine auf jeden Fall nicht.

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5 Gedanken zu „Bücher, die helfen wollen.

  1. schöner beitrag. ich will das nicht verallgemeinern, aber bei mir persönlich merke ich häufig, wenn ich „ratgeberliteratur“ lese, dass ich so eine konsumentenhaltung annehme, jetzt erklärt mir mal die welt und macht, dass es mir besser geht, dabei ist es wie du sagst, man kommt nicht drum herum, den eigenen weg zu finden.

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  2. Angelika sagt:

    Ich finde, das Problem beim Lesen von Ratgebern ist, dass man mit Lesen und mit den Gedanken des Autors beschäftigt ist. Stattdessen kann man sich auch einfach ruhig hinsetzen, spazieren gehen o.ä. und sich mit den eigenen Gedanken beschäftigen.

    Dabei kommt man auch auf genauso gute Ideen und Lösungen. Allerdings ist es dann umso deutlicher, dass man die eigenen Erkenntnisse auch irgendwie in die Tat umsetzen sollte. Und daran hapert es bei mir, immer wieder.

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    • pillangoblog sagt:

      Stattdessen kann man sich auch einfach ruhig hinsetzen, spazieren gehen o.ä. und sich mit den eigenen Gedanken beschäftigen. Dein Kommentar eröffnet mir noch einen weiterer Aspekt, den ich oft vernachlässige: das „Still werden“. Oft geht es mir so, dass ich renne und mache und aktiv bin, vielleicht sogar etwas kopflos. Und wenn ich dann wirklich mal zur Ruhe komme – was nicht häufig genug passiert – poppen plötzlich Gedanken im Kopf auf, kommen Bilder, Erkenntnisse..Ich habe letztens eine für mich unglaublich Erfahrung gemacht: Nachdem ich tagelang im Aktionsmodus war ging irgendwann nichts mehr. Ich habe dann zum ersten Mal für mich beschlossen, ok, dann halt nicht. Ich bin 2-3 Tage einfach nur aufgestanden, habe gegessen, Blumen gegossen, bin spazieren gewesen – ohne „Dinge zu bewegen“. Dann kamen plötzlich wie aus dem Nichts die Anrufe, Emails, es gab ungeahnte berufliche und private Wendungen. Ich war wirklich verblüfft.

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