All you need is love?

Den Valentinstag habe ich konsequent ignoriert. Nicht, weil es keine Liebe gibt in meinem Leben, sondern weil der Tag mich einfach aufregt. Ich weiß, er kann nichts dafür. Wir sind es, die ihn mit kitschigen Liebesgrüßen und zuckersüßen Amerikanern in Herzform aufladen.

Fast hatte ich den 14. weitgehend ohne künstliches Herzweh überstanden. Aber nur fast. Dann kam das Yoga. Und wie es beim Jivamukti Yoga üblich ist, wurde die Stunde von einer Playlist begleitet. Diese stand diesmal ganz im Sinne der Liebe und so kam ich in die Lage, im „nach unten schauenden Hund“ zu All you need is love von den Beatles völlig irritiert in mich reinzuatmen.

Die Irritation schlug später um. Zunächst in Heiterkeit, da ein Lovesong den nächsten in seiner Intensität und Innbrunst übertraf. Und irgendwann, nach vielen „Herz öffnenden“ Asanas (Stellungen) dann tatsächlich in Liebe. In Liebe zu meinem Partner, zu den anderen, zu mir,  zu der Playlist, und vielleicht auch ein kleines bisschen in Liebe zum Valentinstag😉

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3 Gedanken zu „All you need is love?

  1. Sofasophia sagt:

    hab mir grad den yogalink angeguckt … klingt gut. ausser dass ich mir yoga mit musik überhaupt nicht vorstellen kann. aber warum eigentlich nicht? andererseits ist es für mich immer genau die stille, die ich im yoga so liebe.
    da bin ich wohl puristin🙂
    yoga übe ich schon seit über zehn jahren. nahrung für mein herz. ja, auch mein körper mag es. mein ganzes leben mag yoga.🙂

    ach, und der walentäinstag? den veräpple ich gerne. ist auch nciht mein ding. meine liebsten liebe ich auch ohne so zöix.

    herzlich, d.

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    • pillangoblog sagt:

      In 10 Jahren hast du bestimmt schon viel Yoga-Erfahrung gesammelt. Ich übe Yoga seit ungefähr 5 Jahren – mal intensiver, mal weniger – und probiere gern verschiedene „Stile“ aus.
      Den Wunsch nach Stille kann ich nachvollziehen, das geht mir ähnlich. Diese hast du in den Stunden beim Jivamukti Yoga nicht so sehr, nur bei der Meditation für ein paar Minuten…
      Yoga zu Musik kannte ich auch nicht und war erst skeptisch. Doch dann habe ich gemerkt, das Musik helfen kann, dich in den „Fluss“ zu bringen. Ich stelle mir das so vor, dass die Schwingungen, die von der Musik ausgehen auch deine Moleküle zum Klingen bringen, das kann in den Asanas helfen, dich locker zu machen😉 ansonsten mache ich mein Yoga privat aber ohne Musik, da genieße ich dann die die Ruhe.
      Liebe Grüße und happy day after walentäinstag😉

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