Fotosafari Berlin

Ich treffe eine neue, gute Freundin am Kottbusser Tor. Wir ziehen um die Häuser und fotografieren Hauswände und den Himmel über Kreuzberg. Fangen Snapshots von Typografie, Tags und Frühlingsknospen ein. Sprechen über unsere Kämpfe und das Scheitern, klopfen Ängste und Zweifel aus unseren Ärmeln, fangen sie gegenseitig auf, betrachten sie. Offenbaren Bekenntnisse und den Wunsch, glücklicher zu werden. Vielleicht sogar ein besserer Mensch.

Wir gehen, knipsen, reden und stehen – beobachten die Bewegung unsere Münder, die Gestik unserer Hände, wir lernen uns kennen.

Irgendwann dann wieder die Erkenntnis, ein neuer Haarschnitt macht keinen neuen Menschen. Setzt aber vielleicht den Impuls, im Inneren einen Veränderungsprozess in Gang zu setzen. Die Hoffnung stirbt nicht.

Unsere Wege trennen sich nach einigen Blocks und ich habe das gute Gefühl, wieder ein Stückchen mehr ich selbst zu sein.

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2 Gedanken zu „Fotosafari Berlin

  1. Sofasophia sagt:

    einfach schön geschrieben. dich selbst sein. und dich selbst werden. eine weg, der sich lohnt.🙂

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    • pillangoblog sagt:

      ich denke auch, dass sich dieser weg lohnt. Auch wenn man oft stürzt und die Kraft fehlt aufzustehen. Dafür dann zwischendurch dieses Gefühl zu erleben, wenn alles fließt. Das ist einfach schön, fast magisch.

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