Nachtgedanken

Innen wie außen: Chaos.
Die Worte wissen nicht wohin,
haften nicht, straucheln.
Auch die Hände, sie ringen nicht,
nicht mehr um sie.

Fallen lassen möchte ich mich
auf stummen Boden und mein Herz darin
vergraben.
Mich dann einwickeln in das Glasfasernetz und ruhen
in der Stille, solange
bis der Mond aufgeht
und sein Licht auf meine Schatten wirft.

Getaggt mit , , , , , ,

5 Gedanken zu „Nachtgedanken

  1. Sherry sagt:

    Erst gelesen und gefühlt {in deinem schönen Gedicht}. Dann das Bild gesehen und verstanden. Das hier gefällt mir sehr in deinen Zeilen: „Fallen lassen möchte ich mich
    auf stummen Boden und mein Herz darin
    vergraben.“

    Und an deinem Bild liebe ich den einsamen, dem Mond zugeneigten Baum. Vermutlich bist du das. Ach, gib‘ auf dich acht.

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    • pillangoblog sagt:

      Danke dir Sherry für das Lesen und Mitfühlen. Acht geben auf mich, das ist gar nicht so leicht, wenn die Welle des Chaos mich schon überrollt hat. Dann kann ich nur kurz still werden und abwarten. Mich dann wieder „sammeln“ und all die versprengten Teile des Ich-Puzzles suchen und nach und nach wieder zusammen setzen ;-/ Leben heisst Veränderung, richtig? Und die ist manchmal ganz schön anstrengend.

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  2. Sofasophia sagt:

    ich fühle mich in deinen zeilen wohl, obwohl sie traurig sind. wohl, weil ich sie kenne, diese gefühle, die du da in worte fasst.
    die letzte zeile gefällt mir ganz besonders.
    danke fürs teilen!

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