Märchentage

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Während draußen Mai und Mensch sich ausleben bleibe ich hinter verschlossenen Augen und lausche Geschichten aus Kindertagen. Lasse mich von der väterlichen Erzählstimme mit Däumelinchen auf einer Nussschale hinfort tragen. Erfreue mich an dem niedlichen, daumengroßen Geschöpf und seiner abenteuerlichen Reise zu Maikäfern, Waldmäusen und Blumenelfen. Leide mit ihm, wenn es an stinkende Kröten und blinde Maulwürfe verheiratet werden soll und freue mich über jeden gelungenen Fluchtversuch, bis Däumelinchen am Ende bei den Blumenelfen Flügel erhält und Königin über alle Blumen wird. Doch als es für den schönen Prinzen seinen Namen ablegen soll bin ich genauso wie Däumelinchen selbst traurig darum – „denn sie war Däumelinchen gut und wäre gerne immer mit ihr zusammen geblieben, am liebsten hätte sie sich daher nie von ihr trennen mögen.“

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4 Gedanken zu „Märchentage

  1. Sherry sagt:

    Oh, ist das Auge mit dem Punkt drunter dein krankes Auge? Mann … Wie du das erzählst, wie du voll in die Märchen eingetaucht bist, weg aus der Realität an einem Ort nur für dich und deine Fantasien. Wie ich das vermisse, als Teeny habe ich das so oft gemacht. Deine Bilder verstärken dein Fürdichsein ganz stark. Jetzt kann ich dir richtig dabei zusehen.

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    • pillangoblog sagt:

      hmm, ich weiß nicht so recht, dass mit dem roten Punkt kam unbewusst, der Gedanke liegt aber durchaus nah😉
      „an einem Ort nur für dich und deine Fantasien zu sein“ – weißt du, ich denke das ist die positive Seite an dem „Kranksein“, man ist quasi gezwungen, das Leben da draußen an sich vorbeiziehen zu lassen und kann sich ohne Reue in Innen- und Fantasiewelten stürzen, und dabei sogar wieder Kind sein…liebste Grüße!

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  2. Sofasophia sagt:

    mir gehts wie sherry.🙂
    eine frage: hast du deinen papa beim erzählen aufgenommen und hörst kassetten. oder ist das jetzt pure fantaise? oder spielt das keine rolle? oder entzaubere ich nun alles mit meiner neugierigen frage?

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  3. pillangoblog sagt:

    oh, nein, durchaus nicht, da wird nichts entzaubert;-) aber die Stimme gehört nicht meinem Vater sondern einem Sprecher namens Wolfgang Gerber. Ich mag seine Stimme, ich fühlte mich sogleich geborgen.

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