09. April – Wenn ich mal groß bin

Gestern Nacht träumte ich, ich klettere ein hohes Gerüst hinauf. Meine Hände sind so feucht, dass sie immer wieder von den Metall-Griffen abrutschen und ich fast hinunter stürze. Meine Brüder klettern mit mir in die Höhe, doch scheinen sie keine Probleme zu haben. Meine Angst wächst doch ich gebe nicht auf. Immer wieder versuche ich, eine Hand an meiner Jeans zu trocknen, während ich mich mit der anderen an der Strebe festhalte. Das Gerüst reicht von einem Hügel hinauf in den Himmel.

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Führt Ihr auch ein Traum-Tagebuch? Ich habe damit angefangen als ich feststellte, dass meine Träume mitunter spannender sind als das real life. Zumindest phantasievoller. Einmal träumte ich z.B. von einem Fischkarussell und von Gummistiefeln die mit Wasser gefüllt sind in denen Glitzerperlen schwimmen. Sowas muss ich einfach aufschreiben, viel zu schade für das Vergessen. Apropos, mein Freund schlug heute vor, eine Kamera zu entwickeln, die die Traumbilder für einen festhält. Gefällt mir die Idee. Pragmatisch. Und wenn die Kamera fertig ist, werde ich Traumfotograf.

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4 Gedanken zu „09. April – Wenn ich mal groß bin

  1. Sofasophia sagt:

    ich träume auch sehr vielschichtig und habe früher das meiste sofort aufgeschrieben. heute ab und zu fetzen auf papierfetzen. dann ins tagebuch, falls ich das gekritzel noch entziffern kann. witzig ist, dass die stichworte dann sofort die traumbilder wieder an die oberfläche holen.
    ich schlafe gerne. ich träume gerne. ich glaube, die welt wäre friedlicher, wenn mehr leute ihren träumen mehr raum geben würden (ins real life oder auch nur in die bewusste ebene sprich aufschreiben …).
    schön, deine bunten gedanken!

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    • pillangoblog sagt:

      den Träumen Raum geben, das erlauben sich leider nicht so viele Menschen. Und viele tun sie als reine „Entladungen“ des Gehirns bzw. „Abfallprodukte“ des Tages ab. Wie schade oder? Dabei machen Träume die Welt oft bunter und wenn die Realität manchmal flach erscheint, geben Sie ihr eine neue Dimension. Irgendwie wollen wir ja immer alles verstehen und begreifen, erklären mit Theorien und Formel und ich finde es beruhigend, dass einem zumindest die Träume bleiben, eines der „Mysterien“ des Menschseins😉 Also, frohes Träumen am Tag und in der Nacht. Freu mich über deine Gedanken hier

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      • Sofasophia sagt:

        mir fällt irgendlinks gutes altes wort für alles mögliche an gedanken, blogartikel und dergleichen mehr ein: stoffwechselprodukte. wir wechseln nachts den stoff – aus realen wird surrealer und umgekehrt, wenn wir erwachen. beides ist verwoben – das glaube ich fest.
        herzlich, soso

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  2. pillangoblog sagt:

    stoffwechsel. wunderbar. das gefällt mir😉

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