Archiv der Kategorie: Magie

Meerfrau

Foto 2

*Meerfrau*, pillangó 2014

*Meerfrau*, pillangó 2014

*Meerfrauen Farben und Materialien, pillangó 2014

Ozean, Wellen und Weiblichkeit – meine Gedankenwelt seit geraumer Zeit.

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Laufen im Park

Lebensenergie. Ich kann sie spüren, sie fließt, nein, sie wirbelt. Durchdringt  vergessene Schichten. Öffnet Kanäle, verbindet sich. Verbindet mich. Mit mir, dem Außen, dem Augenblick. Dem Mädchen, dass am Zaun Johannisbeeren pflückt. Schickt ein Lächeln auf mein Gesicht: Das Leben, Energie. Das Alles und Ich.

 

(Seit Monaten habe ich mich endlich wieder durchgerungen laufen zu gehen. Draußen, im Park, so richtig echt mit Natur und allem. Es war wundervoll, so lebendig habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt. Selbst beim Yoga nicht. Ob es an dem „Draußen“ liegt? Vielleicht versuche ich es bald mit Yoga im Park, wenn ich es schaffe, meine Scham zu besiegen ;-))

 

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Diving for Magic

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Etwas hat sich verändert. Und diesmal kommt die Veränderung nicht von außen….

Wie schon von Euch vermutet, war meine erzwungene, krankheitsbedingte 6-wöchige Auszeit „für etwas gut“. Als ich aufhörte, gegen das Krank-sein anzukämpfen (was schwerfällt, da einem das schlechte Gewissen im Nacken sitzt, wer möchte schon Woche für Woche Arbeitgeber und Freunde vertrösten, weil man immer noch nicht „fit“ ist, noch nicht funktioniert ?) und mir erlaubte, einfach nur in Ruhe zu gesund zu werden, kam mein ramponierter Körper endlich zur Ruhe und schaltete von Ausnahmezustand auf Heilung um. Auch meinen Geist zwang ich zur Ruhe. Ich hörte auf mit dem ständigen planen, organisieren, bloggen, netzwerken, denken und wieder denken, dem Suchen nach Lösungen. Ich schnitt Gedankenkreise durch und kappte meine Verbindungen zur Außenwelt.

Ich ging spazieren. Spürte die leisen Schritte auf dem Asphalt, sah Vögel unter Motorhauben hervorhüpfen und die Baumkronen in den wahnsinnig blauen Stadthimmel wachsen. Ich durchschritt Augenblicke. Lauschte, lächelte. So hatte ich schon lange nicht mehr wahrgenommen. Ich ließ mich von meiner Intuition durch die Straßen treiben. Ließ mich überraschen. Kam heim um am nächsten Tag bald wieder loszuziehen. Irgendwohin.

Irgendwann kam ich an. Bei mir. Ein Aha-Erlebnis. Ein „verdammt-wie-geil-ist-das-denn-du-bist-frei-du-kannst-dein-Leben-wirklich-selbst-bestimmen!“- Gefühl. Ein kitschiges Gefühl von innerem Leuchten, ein fast unanständiges Eso-Feeling. Und dann auf der Zunge die simple Essenz: „Life is magic, go for it!“

Etwas hat sich verändert. Und ich bin so aufgeregt dass ich gar nicht weiß, wo und wie ich anfangen soll. Es gilt ferne Länder zu bereisen, Sprachen zu lernen, Menschen zu treffen, zu heilen und zu wachsen. Die Magie der Augenblicke einzufangen, die auf dem Weg liegen. Wieder zu fliegen und wie Mika so wunderbar sagte „vom Nektar der schönen Blüten zu naschen“. Vielleicht fange ich ganz einfach an. Mit einem Schritt. Vielleicht ist dieser Blogeintrag der erste…;-)

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Prachtlibellen und Hirsebrei

Ja, es gibt jede Menge Gurken im Spreewald. Man kann sie von „Gurkentellern“ essen, im „Gurkenmuseum“ anschauen und auf dem 260km langen Gurkenradweg kann man sich so richtig intensiv mit ihnen und ihrer Herkunft beschäftigen. Auch die Massen an Rentnern in beiger Funktionskleidung, die sich auf Booten und Radwegen gegenseitig in Fitness und „fetzischen“ Sprüchen übertreffen, sind kein Klischee. Es gibt ktischige Folklore-Souvenirshops und Keramik-Drive-Ins entlang der Wasserwege. In den rustikalen Biergärten kann man sehr sehr salzige Schmorgurken und Erbsensuppe essen und über das gezuckerte Rot der Himbeerfassbrause staunen. Man kann im Spreewald alle Vorurteile bestätigt finden und sich, wenn man will, von morgens bis abends darüber echoffieren. Bis man endlich zurück in der Großstadt ist und sich morgens wieder an seinen Coffe-to-go und das Schokocroissant klammern kann, anstatt über den Sinn von lauwarmem Filterkaffee und Grützwurst nachdenken zu müssen.

Man kann aber auch einfach eine sauschöne Zeit haben, im Spreewald. Und es braucht dafür nicht viel. Außer vielleicht ein paar Sinnesorgane und ein Herz. Und ein Kanu. In dem kann man nämlich diese wahnsinnig grüne, extrem natürliche Natur auf sehr besondere Weise, aus einer anderen Perspektive entdecken. Dann ist man fast auf Augenhöhe mit den blütenweißen Seerosen und den wunderschön blauschimmernden, feenhafte Libellen, die sich im Schilf sonnen. Im Ohr der Ruf des Kuckucks und das Summen der Wasserläufer. Wenn man Glück hat, beobachtet man im wilden Farn Otter und in den Rotkirschen Buntspechte. Und lässt sich von den sagenhaften Irrlichtern am Abend gegen Pfand wieder nach Hause leiten. Dann den Hirsebrei draussen auf den Holzstufen nicht vergessen, damit der Drache „Plon“ Geld oder Getreide ins Haus bringt. Den hatten wir leider vergessen, und so ein Getreide könnte ich jetzt echt gut gebrauchen.

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Wasserfarbe

Heute bin ich Beobachterin. Ich nutze Farben, die sich nicht kontrollieren lassen. Sehe zu, wie sie über das Papier schwimmen, ineinander fließen, sich verbinden oder abstoßen. Ab und zu setze ich Impulse, lasse Wassertropfen fallen, bewege das Blatt, den Atem, die Hand. Dann lasse ich los.

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