Archiv der Kategorie: Reise

Wieviele Krümel hat so ein Croissant eigentlich?

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Ein Tag in Palma. Ein Café in der Sonne. Und ein Croissant auf Papa’s Schoß. 😉

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Cilento

Schmetterlinge in allen Farben die um mich herum tanzen. Im Sonnenlicht schimmern silbrig die Fäden, die die Weberinnen zwischen den Olivenbäumen gesponnen haben. Aus allen Himmelsrichtungen dringt das Zwitschern der Herbstvögel und legt sich wie ein beruhigender Schleier um diesen Ort.

Ich kann die tanzenden Bewegungen des kleinen Zauberjungen in meinem Bauch spüren. Versuche diesen Moment einzufangen, zu begreifen. Doch am Ende sitze ich einfach da und beobachte, schaue, höre, spüre das Leben in mir und um mich herum. Die flatternden Bewegungen in meinem Bauch, die über die Monate zu einem klopfenden Tock Tock gewachsen sind und die mich immer noch in Staunen versetzen. Das Summen der Falter und Fliegen, das sanfte Nicken der Grashalme, das ferne Dröhnen der Mäharbeiten von lokalen Bauern. Die gruselige Schönheit der Moskitos mit ihren schlangenartig gecheckten Körpern, die mich umkreisen und auf einen unbeobachteten Moment warten. Unten rauscht das Wasser den kleinen Bach entlang, über Felsen, Steine, lässt kniehohe klare Seen entstehen in die wir unsere nackten Füße sinken lassen.

Ich bin glücklich hier zu sein – nach unserer Tour durch bunte, laute, italienische Städte – inmitten der Berge des Cilento-Nationalparks. Im Steinhaus mit Wildgarten und Wasser rundherum, wirklich wie erträumt. Auf dem Gasherd köchelt eine Suppe aus roten Linsen und es gibt nichts zu tun. Außer das was ich wirklich tun möchte. Tage voll Lesen, Schreiben, Yoga, Meditation, Baden im Meer und Wanderungen in den Bergen liegen vor mir. Und ich bin unendlich dankbar dafür.

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Die Insel

Seit einiger Zeit taucht sie in meinen Träumen in der Nacht auf. Manchmal laufe ich an ihren Ufern entlang, barfuss, leichtfüßig, die Sonne hüllt alles in ein leises Licht, als wäre der Tag gerade erst angebrochen. Ein Morgen so intensiv und still gleichzeitig. Als hätte es nie ein gestern gegeben und als läge die Zukunft nur im nächsten Augenblick.

Die Insel. Manchmal erinnert sie in ihrer Ferne und ihrer Grundform an Neuseeland. Dann webt die Traummelodie maorisch-exotische Namen in die Szenen: Waipoura, Tauranga, Kerikeri, Ich laufe an den äußersten Punkt, dort, wo Strand, Meer und das Ende der Welt zusammenfließen. Riesige Bäumen säumen die Ufer. Meine Füße im kühlen Sand. Meine Augen schwimmen im endlosen Blau. Keine Menschenseele. Nur die Weltenseele die mich durchfließt und uns alle miteinander verbindet. Eine Ruhe erfüllt mich wie in den Momenten, in denen du plötzlich erstaunt im Jetzt aufwachst. In denen du das Rauschen der Baumkronen hörst, das zarte Knacken des Geästs. In denen die Blätter vor deinen Augen flimmern, in denen tausende von Partikeln, winzige Pollen, Staub, Pusteblumensamen durch die Luft tanzen und du es lächelnd bemerkst. Jene Momente, in denen es kein Wollen, Müssen, Können gibt sondern das Da-Sein alles ersetzt.

Die Insel. Seit einiger Zeit taucht sie auch in meinen Gedanken während der Tage auf. Dann ist da plötzlich ein Hauch Stille spürbar. Ein leises Gefühl, ein Geschmack von Salz auf der Zunge, ein zarte, fast nicht spürbare Umarmung. Eine nicht zu begründende Sehnsucht.

Sie ruft mich.

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Geschichten von unterwegs

Sofasophia hat auf ihrem Blog wieder ein neues schönes Herzgespinst ins Leben gerufen: Die Geschichten von unterwegs. Eine Reihe, in der sie Alltagsgeschichten, Gedanken, Lyrik und Bilder von anderen Bloggern und Autoren sowie ihre eigenen Beobachtungen von unterwegs zeigt. Heute ist auch ein Gedicht von Pillangó dabei mit dem Titel Stadtmitte (das ich während einer Berliner U-Bahn-Fahrt getextet habe). Was mich sehr freut!

 

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