Schlagwort-Archive: Heilung

When the bird sings again…

Ich sitze am Pool in Son Antem und schaue an wie die Sonne untergeht.
Die Vögel besingen den Abend in vertrauten und fremden Stimmen
und ein Vogel flattert durch das Rot der untergehenden Sonne.
Ich bin da. Hier und Jetzt. Mit mir und dem Atem der Erde verbunden.
Im Wasser des Pools spiegeln sich die Kronen der Mandelbäume.
Es ist gut so wie
es ist.

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*SELF LOVE*

Selflove

Ich glaube an die Selbst-Liebe. Und daran dass wir uns alle mehr davon geben dürfen. Wer weiß, was dann für Wunder geschehen.

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Die Insel

Seit einiger Zeit taucht sie in meinen Träumen in der Nacht auf. Manchmal laufe ich an ihren Ufern entlang, barfuss, leichtfüßig, die Sonne hüllt alles in ein leises Licht, als wäre der Tag gerade erst angebrochen. Ein Morgen so intensiv und still gleichzeitig. Als hätte es nie ein gestern gegeben und als läge die Zukunft nur im nächsten Augenblick.

Die Insel. Manchmal erinnert sie in ihrer Ferne und ihrer Grundform an Neuseeland. Dann webt die Traummelodie maorisch-exotische Namen in die Szenen: Waipoura, Tauranga, Kerikeri, Ich laufe an den äußersten Punkt, dort, wo Strand, Meer und das Ende der Welt zusammenfließen. Riesige Bäumen säumen die Ufer. Meine Füße im kühlen Sand. Meine Augen schwimmen im endlosen Blau. Keine Menschenseele. Nur die Weltenseele die mich durchfließt und uns alle miteinander verbindet. Eine Ruhe erfüllt mich wie in den Momenten, in denen du plötzlich erstaunt im Jetzt aufwachst. In denen du das Rauschen der Baumkronen hörst, das zarte Knacken des Geästs. In denen die Blätter vor deinen Augen flimmern, in denen tausende von Partikeln, winzige Pollen, Staub, Pusteblumensamen durch die Luft tanzen und du es lächelnd bemerkst. Jene Momente, in denen es kein Wollen, Müssen, Können gibt sondern das Da-Sein alles ersetzt.

Die Insel. Seit einiger Zeit taucht sie auch in meinen Gedanken während der Tage auf. Dann ist da plötzlich ein Hauch Stille spürbar. Ein leises Gefühl, ein Geschmack von Salz auf der Zunge, ein zarte, fast nicht spürbare Umarmung. Eine nicht zu begründende Sehnsucht.

Sie ruft mich.

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Fierce Medicine beats Angst.

In den Körperzellen stecken Emotionen fest, sagt Ana T. Forrest, die Begründerin von „Forrest Yoga“. Ich lese dies auf den ersten Seiten ihres Buches „Fierce Medicine“ und mag ihr nicht recht glauben. Ich denke: Gehirnzellen, ok. da sind Erinnerungen und die damit verbundenen Gefühle gespeichert. Aber Körperzellen? Der ganze olle Kram in meinen Hüften, Po und Oberschenkeln? Das kann ich nicht recht glauben. Die Vorstellung finde ich fast beängstigend.

Ana sagt, der Körper vergisst nicht. Ängste und Traumata werden in den Zellen über Jahre gespeichert. Sie bietet eine – auf Erfahrung – basierende Lösung an: Yoga-stellungen wie „Taube / Kamel / Handstand sollen länger als üblich gehalten werden. „Stay in the Yoga pose because that’s like shining a light on the trail of your fear.“

Ich bin skeptisch und trotzdem – oder gerade deswegen – folge ich ihren Anweisungen. Vielleicht auch, weil ich gerade in dieser „schwierigen Phase“ bin und händeringend nach „Lösungen“ suche. Am Abend begebe ich mich in die „Taube“, spüre meine Hüften zum Boden sinken, die sanfte Dehnung, die noch nicht ganz Schmerz ist. Mindestens 10 Atemzüge….Ich atme 20. Aua. Nach 25 Atemzügen will ich das Experiment beenden, als sich plötzlich Hitze in meinen Hüften und Beinen ausbreitet. Ich erinnere mich an Anas‘ Worte: „if you sense a rush of heat thats a sign of release.“Meine Neugier. Ich atme langsamer, tiefer. Ist das jetzt Schmerz? Plötzlich dieses Bild vor meinen Augen: ein Kind, dass seinen Rücken an die warme Heizung drückt, die Arme um die Beine geschlungen, ein Buch auf den Knien. Eine hockende Schutzstellung, Flucht vor den bad vibrations at home…. Erstaunen. Da sind tatsächlich Bilder in meinen Hüften. Und alte Ängste, die damit verknüpft sind. Meine Beine brennen, Hitze schießt den Rücken hinauf. „Cleanse your past from your cell tissue, breath and release“, flüstert Ana mir zu. Ich höre hin und atme weiter in meine Angst hinein.

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Diving for Magic

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Etwas hat sich verändert. Und diesmal kommt die Veränderung nicht von außen….

Wie schon von Euch vermutet, war meine erzwungene, krankheitsbedingte 6-wöchige Auszeit „für etwas gut“. Als ich aufhörte, gegen das Krank-sein anzukämpfen (was schwerfällt, da einem das schlechte Gewissen im Nacken sitzt, wer möchte schon Woche für Woche Arbeitgeber und Freunde vertrösten, weil man immer noch nicht „fit“ ist, noch nicht funktioniert ?) und mir erlaubte, einfach nur in Ruhe zu gesund zu werden, kam mein ramponierter Körper endlich zur Ruhe und schaltete von Ausnahmezustand auf Heilung um. Auch meinen Geist zwang ich zur Ruhe. Ich hörte auf mit dem ständigen planen, organisieren, bloggen, netzwerken, denken und wieder denken, dem Suchen nach Lösungen. Ich schnitt Gedankenkreise durch und kappte meine Verbindungen zur Außenwelt.

Ich ging spazieren. Spürte die leisen Schritte auf dem Asphalt, sah Vögel unter Motorhauben hervorhüpfen und die Baumkronen in den wahnsinnig blauen Stadthimmel wachsen. Ich durchschritt Augenblicke. Lauschte, lächelte. So hatte ich schon lange nicht mehr wahrgenommen. Ich ließ mich von meiner Intuition durch die Straßen treiben. Ließ mich überraschen. Kam heim um am nächsten Tag bald wieder loszuziehen. Irgendwohin.

Irgendwann kam ich an. Bei mir. Ein Aha-Erlebnis. Ein „verdammt-wie-geil-ist-das-denn-du-bist-frei-du-kannst-dein-Leben-wirklich-selbst-bestimmen!“- Gefühl. Ein kitschiges Gefühl von innerem Leuchten, ein fast unanständiges Eso-Feeling. Und dann auf der Zunge die simple Essenz: „Life is magic, go for it!“

Etwas hat sich verändert. Und ich bin so aufgeregt dass ich gar nicht weiß, wo und wie ich anfangen soll. Es gilt ferne Länder zu bereisen, Sprachen zu lernen, Menschen zu treffen, zu heilen und zu wachsen. Die Magie der Augenblicke einzufangen, die auf dem Weg liegen. Wieder zu fliegen und wie Mika so wunderbar sagte „vom Nektar der schönen Blüten zu naschen“. Vielleicht fange ich ganz einfach an. Mit einem Schritt. Vielleicht ist dieser Blogeintrag der erste…;-)

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