Schlagwort-Archive: Leben

Konfetti im Regen

Blütenkonfetti

Und dann fährst du durch die graue Stadt
Gesichter die durch die Scheiben hindurch zerfließen
im Regen sitzt du spürst wie die Nässe durch deine Poren kriecht du atmest
Prana in deinen Bauch hinein und lässt es einen Moment dort
wirken am Ursprung deines Seins
da wo der Mond reinleuchtet wenn er voll ist und
die Sonne aufgeht wenn du sie nur lässt
und du denkst an diese Schlange die da irgendwo im Mooladhara Chakra liegt
träumend und darauf wartet dass du sie wachküsst
darauf wartet aus ihrem 1000 jährigen Schlaf zu erwachen
um dann mit der ganzen Power des Universums die in dir steckt deine Wirbelsäule hinauf zu steigen
durch alle 7 Chakren sich hindurchzuwinden und dich endlich
mit dem Wissen zu erleuchten, dir bewusst zu machen
dass du und ich eins sind
und wir alle miteinander in dieser verrückt unendlichen Ewigkeit
verbunden sind in Liebe
und während du das denkst sitzt du
im Regen und fährst durch die graue Stadt
Gesichter die im Regen zerfließen
und Du atmest aus und denkst
an das Konfetti das ungeöffnet in Deiner Schublade liegt und wie gern du es in die Luft werfen würdest
hier und jetzt im Regen
den grauen Fassaden und zerfließenden Gesichtern
entgegen

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Diving for Magic

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Etwas hat sich verändert. Und diesmal kommt die Veränderung nicht von außen….

Wie schon von Euch vermutet, war meine erzwungene, krankheitsbedingte 6-wöchige Auszeit „für etwas gut“. Als ich aufhörte, gegen das Krank-sein anzukämpfen (was schwerfällt, da einem das schlechte Gewissen im Nacken sitzt, wer möchte schon Woche für Woche Arbeitgeber und Freunde vertrösten, weil man immer noch nicht „fit“ ist, noch nicht funktioniert ?) und mir erlaubte, einfach nur in Ruhe zu gesund zu werden, kam mein ramponierter Körper endlich zur Ruhe und schaltete von Ausnahmezustand auf Heilung um. Auch meinen Geist zwang ich zur Ruhe. Ich hörte auf mit dem ständigen planen, organisieren, bloggen, netzwerken, denken und wieder denken, dem Suchen nach Lösungen. Ich schnitt Gedankenkreise durch und kappte meine Verbindungen zur Außenwelt.

Ich ging spazieren. Spürte die leisen Schritte auf dem Asphalt, sah Vögel unter Motorhauben hervorhüpfen und die Baumkronen in den wahnsinnig blauen Stadthimmel wachsen. Ich durchschritt Augenblicke. Lauschte, lächelte. So hatte ich schon lange nicht mehr wahrgenommen. Ich ließ mich von meiner Intuition durch die Straßen treiben. Ließ mich überraschen. Kam heim um am nächsten Tag bald wieder loszuziehen. Irgendwohin.

Irgendwann kam ich an. Bei mir. Ein Aha-Erlebnis. Ein „verdammt-wie-geil-ist-das-denn-du-bist-frei-du-kannst-dein-Leben-wirklich-selbst-bestimmen!“- Gefühl. Ein kitschiges Gefühl von innerem Leuchten, ein fast unanständiges Eso-Feeling. Und dann auf der Zunge die simple Essenz: „Life is magic, go for it!“

Etwas hat sich verändert. Und ich bin so aufgeregt dass ich gar nicht weiß, wo und wie ich anfangen soll. Es gilt ferne Länder zu bereisen, Sprachen zu lernen, Menschen zu treffen, zu heilen und zu wachsen. Die Magie der Augenblicke einzufangen, die auf dem Weg liegen. Wieder zu fliegen und wie Mika so wunderbar sagte „vom Nektar der schönen Blüten zu naschen“. Vielleicht fange ich ganz einfach an. Mit einem Schritt. Vielleicht ist dieser Blogeintrag der erste…;-)

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Das Streben nach Glück

Das Ziel im Leben sei es nach Glück zu streben. Sagt der Dalai Lama. Setzt man dieses Ziel als innere Kompassnadel so sind alle anstehenden Entscheidungen daraufhin zu bewerten, ob sie dich glücklich machen, oder eben nicht. Alles abzulegen, was zum Leid führt und gleichzeitig alles anzunehmen, was Glück beschert. Doch woher weiß ich, was wohin führt, zu Leid oder zu Glück? Ist es ein Gefühl? Ein Kopfschmerz? Ein guter/schlechter Traum? Momentan weiß ich gar nichts und ich befürchte, mein Kompass hat echt einen an der Waffel. Die Nadel weist heute da und morgen dorthin oder dreht sich zwischendurch so schnell um sich selbst, dass mir ganz übel wird. Alles ist möglich und alles kann Glück bedeuten oder eben auch Leid.

Ich tu mir gerade leid, ein bisschen wenigstens. Und nachher tu ich mir dann vielleicht was Gutes. Vielleicht ein bisschen Yoga und vielleicht hält die Kompassnadel dann mal für einen Moment inne.

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