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Gut sein. Zu sich und der Welt.

mein Schreibtisch. Wenn ich mir Mühe gebe.

Mein Schreibtisch. Wenn ich mir Mühe gebe.

Die Tage waren aufwühlend und ich zunehmend erschöpft, die ToDo Liste wurde irgendwie immer länger. Es scheint immer alles wichtiger, drängender als das, was man eigentlich gern tun möchte. Nochmal kurz durchsaugen, die Mutter anrufen, die Flaschen wegbringen – und dann darf ich mich „meinen Sachen“ widmen. Aber heute erinnerte ich mich an etwas, das eine sehr weise Frau letztens zu mir sagte:

„Ganz oben steht das, was dich nährt. Was deine Seele glücklich macht. Alles andere kommt danach. ..“

Mich hat das sehr beeindruckt und erscheint mir auch einfach mega logisch. Wenn es mir beschissen geht und ich meinen Alltag in der Stimmung gestalte bringt das auch den anderen nichts, oder.

Also habe ich mir den Abend heute bewusst gewidmet. Den Blumen frisches Wasser gegeben, die Stifte ausgepackt, Kerzen angezündet und mich endlich mal wieder auf Spotify eingeloggt und wahrhaft schöne Musik gehört. Und ich habe das gemacht, was ich als Kind immer tat und immer noch (fast) am Liebsten tue: MALEN. Überraschenderweise ist dabei etwas für mich ganz Neues entstanden, ein Mandala. Zumindest denke ich das es eins ist. cool, wa.

Mandala, by pillangó 2014

Mandala, by pillangó 2014

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Die Insel

Seit einiger Zeit taucht sie in meinen Träumen in der Nacht auf. Manchmal laufe ich an ihren Ufern entlang, barfuss, leichtfüßig, die Sonne hüllt alles in ein leises Licht, als wäre der Tag gerade erst angebrochen. Ein Morgen so intensiv und still gleichzeitig. Als hätte es nie ein gestern gegeben und als läge die Zukunft nur im nächsten Augenblick.

Die Insel. Manchmal erinnert sie in ihrer Ferne und ihrer Grundform an Neuseeland. Dann webt die Traummelodie maorisch-exotische Namen in die Szenen: Waipoura, Tauranga, Kerikeri, Ich laufe an den äußersten Punkt, dort, wo Strand, Meer und das Ende der Welt zusammenfließen. Riesige Bäumen säumen die Ufer. Meine Füße im kühlen Sand. Meine Augen schwimmen im endlosen Blau. Keine Menschenseele. Nur die Weltenseele die mich durchfließt und uns alle miteinander verbindet. Eine Ruhe erfüllt mich wie in den Momenten, in denen du plötzlich erstaunt im Jetzt aufwachst. In denen du das Rauschen der Baumkronen hörst, das zarte Knacken des Geästs. In denen die Blätter vor deinen Augen flimmern, in denen tausende von Partikeln, winzige Pollen, Staub, Pusteblumensamen durch die Luft tanzen und du es lächelnd bemerkst. Jene Momente, in denen es kein Wollen, Müssen, Können gibt sondern das Da-Sein alles ersetzt.

Die Insel. Seit einiger Zeit taucht sie auch in meinen Gedanken während der Tage auf. Dann ist da plötzlich ein Hauch Stille spürbar. Ein leises Gefühl, ein Geschmack von Salz auf der Zunge, ein zarte, fast nicht spürbare Umarmung. Eine nicht zu begründende Sehnsucht.

Sie ruft mich.

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Freeing the Bird

Die Suche nach dem eigenen Raum, außen wie innen, geistert schon seit Wochen in meinem Kopf herum. Was immer klarer wird: Raum kommt genauso wenig wie Traumjob aus dem Nichts herbei geflattert. You have to create it. Yes. So siehts aus. Und was auch immer klarer wird: bunte Stifte, Papier und einige Minuten sich selbst erlaubte Zeit am Tag helfen dabei enorm.

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