Schlagwort-Archive: Schreiben

When the bird sings again…

Ich sitze am Pool in Son Antem und schaue an wie die Sonne untergeht.
Die Vögel besingen den Abend in vertrauten und fremden Stimmen
und ein Vogel flattert durch das Rot der untergehenden Sonne.
Ich bin da. Hier und Jetzt. Mit mir und dem Atem der Erde verbunden.
Im Wasser des Pools spiegeln sich die Kronen der Mandelbäume.
Es ist gut so wie
es ist.

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Die Alte und das Mädchen

*Die Alte und das Mädchen* by pillangó

*Die Alte und das Mädchen* by pillangó

Die Krone der Weisheit hat sie sich aufgesetzt
lila schimmert sie durch die Poren ihrer Haut
sagt jene Frau
doch das Mädchen läuft immer noch durch den Wald
suchend, tastend, verirrt sich hier und dort auf Lichtungen
um ihre Füße einzugraben und beobachtet – mit angehaltenem Atem – staunend die zarten Bäumchen die hier und dort dem Licht entgegen wachsen
verschüttet plötzlich Wasser reißt die Füße wieder heraus aus der feuchten Erde läuft suchend weiter, rennt schneller, kommt außer Atem, lässt sich hier und dort in eine Umarmung sinken, schläft,
wacht wieder auf klettert alte Bäume empor um für einen Augenblick den Himmel zu sehen
so klar und kühl und voll glitzernder Sterne
sitzt unter der Kuppel des Universums und beobachtet – mit angehaltenem Atem – staunend die Unendlichkeit
sieht nicht das Licht, das klar und kühl und lilafarben
durch ihre Haut schimmert

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Schnee unter deiner Haut

Eine Stille die hier beginnt und endet.
Nicht das leiseste Geräusch. Nur das Geräusch des Schnees.
Das leise Klirren der berstenden Kristalle unter meinen Schritten.
Tröstliches endloses Weiß.
Mein langer Mantel, schwarz wie Nacht, mein Schutz meine Bürde.
Ich laufe, laufe, Minuten, Stunden…vielleicht Tage während der Eiswind unter meine Haut fährt.
Wie lange noch? Schicht um Schicht dringt sein kalter Atem tiefer in mich hinein, haucht, flüstert…sssss….lasss los…lassss los…es ist gut…
ich spüre wie meine Sehnen nachgeben, doch ich falle nicht.
Noch nicht, ich laufe, laufe, tanze,
tanze weiter auf seiner Klinge.


Textauszüge und Gedanken, die unter dem Eis schlummern.  Und vielleicht bald wieder auftauen…?

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Wintersonnenwende

Wind und wie er atmet. Die Kuppel des Universums über dir. Blinkende Lichter darin, Sturm, Hagel, Stille. Die Zeit fällt aus sich selbst heraus. Deine Träume so wach. Glitzernder Nebel und der Schleier der sich um dich legt. Sanft und voller Klang. Das neue Jahr blinkt in deinen Poren. Und am Horizont zeigt sich zaghaft das Licht der Welt.

Sternenmädchen

*Sternenmädchen* by pillangó 2014

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19. Dezember

Unruhe mäandert durch das Tal

die Stirn in Falten die Wangen fahl

die Hände graben tief in feuchten Taschen

suchend nach Resten

verschütteter Zeit

von Zeit zu Zeit blitzen blaue Augen auf

irgendwo

im Schatten der hölzernen Berge

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