Schlagwort-Archive: Stille

Wintersonnenwende

Wind und wie er atmet. Die Kuppel des Universums über dir. Blinkende Lichter darin, Sturm, Hagel, Stille. Die Zeit fällt aus sich selbst heraus. Deine Träume so wach. Glitzernder Nebel und der Schleier der sich um dich legt. Sanft und voller Klang. Das neue Jahr blinkt in deinen Poren. Und am Horizont zeigt sich zaghaft das Licht der Welt.

Sternenmädchen

*Sternenmädchen* by pillangó 2014

Getaggt mit , , , , , , , , , , ,

Wohin gehst Du

Dieser Ort, an dem du keine Angst hast. Es gibt ihn. Dort kannst du dich zwischen Menschen setzen, allein, aber du bist es nicht. Du fühlst nicht die Einsamkeit, die Getrenntheit. Nein. Du spürst das Band, das deine Füsse mit der Erde verbindet, den Menschen die darauf laufen, beten und sterben. An diesem Ort legst du deine Hände auf Rinden, hörst das leise Flüstern der uralten Bäume, ein Plätschern des Flusses, der über Gestein fliest. An diesem Ort befindest du dich, wenn du wagst, deiner Intuition zu vertrauen. Dort, ja dort treffen wir uns alle. An diesem Ort werden wir uns wieder finden.

Getaggt mit , , , , , , ,

Der stille Krieger


Ich versuche Boden unter den Füßen zu bekommen. Etwas wacklig stehe ich im „Krieger“ (Yoga-Stellung) und spüre den weichen Kautschuk der Matte unter meinen Sohlen. Irgendwo in in mir Impulse, die sich im Laufe der Übungsstunde zu dem unbedingten Wunsch nach Genesung manifestieren. Schluss jetzt mit den Schmerzen, sage ich mir im Geiste, atme, lächle, verliere die Balance und fange mich wieder, natürlich ist da Kraft, ist da Leben in meinem Gewächshaus. So verschwommen die Sicht meiner Augen auch sein mag, so klar ist doch nun das Ziel:  „heil“ sein.  Oben eine Motte, die um die Zimmerlampe kreist. Ich denke: Einen Mittelpunkt finden, um den ich kreisen darf. Noch so ein Ziel. Vielleicht ergibt sich ja das eine aus dem anderen.

Später lausche ich den Worten von Laotse zu Sinn und Leben. Nicht alles verstehe ich und doch soviel: Rückkehr zur Wurzel heisst Stille. Und vielleicht, wie schon Angelika in ihrem Kommentar meinte war die „außen vorgegebene Isolation nicht schön, aber ich konnte sie ein wenig nutzen,  um zur Ruhe zu kommen“, still zu werden. Nicht immer schön was man in sich drin findet, wenn man still wird, viel schwarz und schwer, viel Angst und Zweifel. Und doch weiß man dann, woran man bei sich ist. Und was man vielleicht daraus machen kann.

 

Getaggt mit , , , , ,

Nachtgedanken

Innen wie außen: Chaos.
Die Worte wissen nicht wohin,
haften nicht, straucheln.
Auch die Hände, sie ringen nicht,
nicht mehr um sie.

Fallen lassen möchte ich mich
auf stummen Boden und mein Herz darin
vergraben.
Mich dann einwickeln in das Glasfasernetz und ruhen
in der Stille, solange
bis der Mond aufgeht
und sein Licht auf meine Schatten wirft.

Getaggt mit , , , , , ,

Stilles Kind.

Es war als würde die Luft flirren. Die vielen Menschen und ihre Stimmungen, die suchenden Energiebahnen, die sich kreuzte und gegenseitig verdrängten. Ich dazwischen. Ich sehnte mich nach Stille. Nur ein kurzer Sprung in diese Zwischenwelt.  Ich malte auf ein leeres  Blatt. Ein Kind, Muster auf seinen Oberflächen, für Augenblicke verschwand ich darin.

Getaggt mit , , , , , , ,