Woman’s Journey to Herself

“Each woman must go through the slow process of discovering who she is and of bringing her self to birth, living in relationship to the Great Mother, but feeling her own personal separateness, her own equal reality – being of the same, but not the same as the Mother – and bringing her own individual life to manifest form in a way that expresses the power, substance, and wisdom of the Archetypal Feminine within herself.”

Quote by Judith Duerk: Circle of Stones – Woman’s journey to herself

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untitled, pillangó 2014

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Die Insel

Seit einiger Zeit taucht sie in meinen Träumen in der Nacht auf. Manchmal laufe ich an ihren Ufern entlang, barfuss, leichtfüßig, die Sonne hüllt alles in ein leises Licht, als wäre der Tag gerade erst angebrochen. Ein Morgen so intensiv und still gleichzeitig. Als hätte es nie ein gestern gegeben und als läge die Zukunft nur im nächsten Augenblick.

Die Insel. Manchmal erinnert sie in ihrer Ferne und ihrer Grundform an Neuseeland. Dann webt die Traummelodie maorisch-exotische Namen in die Szenen: Waipoura, Tauranga, Kerikeri, Ich laufe an den äußersten Punkt, dort, wo Strand, Meer und das Ende der Welt zusammenfließen. Riesige Bäumen säumen die Ufer. Meine Füße im kühlen Sand. Meine Augen schwimmen im endlosen Blau. Keine Menschenseele. Nur die Weltenseele die mich durchfließt und uns alle miteinander verbindet. Eine Ruhe erfüllt mich wie in den Momenten, in denen du plötzlich erstaunt im Jetzt aufwachst. In denen du das Rauschen der Baumkronen hörst, das zarte Knacken des Geästs. In denen die Blätter vor deinen Augen flimmern, in denen tausende von Partikeln, winzige Pollen, Staub, Pusteblumensamen durch die Luft tanzen und du es lächelnd bemerkst. Jene Momente, in denen es kein Wollen, Müssen, Können gibt sondern das Da-Sein alles ersetzt.

Die Insel. Seit einiger Zeit taucht sie auch in meinen Gedanken während der Tage auf. Dann ist da plötzlich ein Hauch Stille spürbar. Ein leises Gefühl, ein Geschmack von Salz auf der Zunge, ein zarte, fast nicht spürbare Umarmung. Eine nicht zu begründende Sehnsucht.

Sie ruft mich.

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Geschichten von unterwegs

Sofasophia hat auf ihrem Blog wieder ein neues schönes Herzgespinst ins Leben gerufen: Die Geschichten von unterwegs. Eine Reihe, in der sie Alltagsgeschichten, Gedanken, Lyrik und Bilder von anderen Bloggern und Autoren sowie ihre eigenen Beobachtungen von unterwegs zeigt. Heute ist auch ein Gedicht von Pillangó dabei mit dem Titel Stadtmitte (das ich während einer Berliner U-Bahn-Fahrt getextet habe). Was mich sehr freut!

 

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Hunger

 

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hunger is not
that emptiness in your stomach
it is when your skin has melted
leaving glass roots fragmented
patterns of memories dripping on your
breath
it is when you try to catch one of those crystal
threads
which lost you on a way from home
don’t say hunger is not
empty

 

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Stadtmitte

zurück tretende textilien

artige Schattierung

pinkes Polypropylen gepolstert

Gähnen aus dem offenen Fenster klettern

Pflanzgefäße

der Ein- und Ausstieg wartet im Druckbereich neben dir

fassen sich Paare an mit behandschuhten

Flächen

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Lieblingsplätze

Skizzen in meinem Lieblingskaffee in der Dunckerstrasse. an Galao und Croissant kommt man schwer vorbei . inspirierende Menschen, entspannt-bunte Umgebung

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Der Drehorgelspieler

Wundersame Melodien

tanzende Tropfen

es schwebt ein Zauber durch die Stadt

ein Mann, ein Hut, ein Blütenkuss und

die lachenden Wimpern wiegen im Takt

silberbärtige Kaskaden

Seifenblasen Kinderei

und die bunten Karawanen ziehen

heiter an unsren Mündern (lachsnass) vorbei

der Spieler klatscht und dreht den Kasten

malt Zuckerkronen und Manegen

und wir laufen stehen still

wie Komparsen ziseliert

im Regen

 

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Ecriture automatique II

Meinen Traum noch flüchtig auf der Zunge. Verblasst zunehmends. Bilder Worte, ein leichtes Gefühl am Morgen. Trief nasse Haarwurzeln füttern meinen Bauch. Gefühlte 37 Grad im Raum

im Kaffeeduft glitzert deine Nähe zu mir. Ich liebe dich wenn du am morgen aufstehst dich anziehst dich zu mir aufs bett setzt ungeküsste Aufmerksamkeit in deinem hellen Atem ich liebe das. Fass mich unbedingt fester an fester in deinen Körperduft möchte ich mich wickeln. Prickelnde Nähe zitternder Atem, von Angst lass uns nicht sprechen auch nicht von aber und wenn dann nur weil wir drüber lachen uns lustig machen.

 _Ich möchte mehr fliegen, schweben über den erstaunten Gesichtern wie in den Träumen der Nacht. Fantasia, die Blüten in ihr Haar bindet. Mit ihr tanzen, singen, lachen über Pusteblumenwiesen laufen, der Knoten an meinem Hals geöffnet, die Brüste nackt. So wie wir eigentlich darunter sind unter unseren Zwiebelschichten von Klamotten tinkturierte Watte in unseren Bäuchen.

blue-flower-circus

flower circus

Was suchst du frage ich und bekomme keine Antwort. Oder höre ich sie nicht weil das Flüstern zu laut ist oder zu leise. An meinen Ohren vorbei an meinen Haaren, Zähnen, das ganze Körpersensomotorikmodell das um mich herum gebaut ist. Was suchst du frage ich und bekomme keine Antwort

denn die Suche geht unendlich. Zerfließt in Bodennebel, kosmischen Weiten in der Unendlichkeit der Zeitlosigkeit. Die Worte, die Welten die uns trennen und doch gleichzeitig verbindet uns was.

Das Jetzt. Wenn wir nur beide versuchen gleichzeitig darin zu sein werden wir uns begegnen für einen flüchtigen Augenblick. Dann werden wir uns sehen wie wir sind. Verletzlich und vollgepackt mit Liebe und Angst.

So wird es sein. Doch das Jetzt entgleitet uns in den meisten Momenten, Vergangenes, Zukünftiges speist unsere Gedanken, eisige Vergnügen, heiße Versprechen, Bedeutungslosigkeit. Schreiben, Weinen, Verarbeiten, Lesen, Fühlen, Denken. Immer tun wir was. Dinge. Handlungen. Einfach nur eingefroren sein für einen Moment. Oder einwattiert. Ohnmächtig ist so negativ besetzt. Ohne Macht. Genau das. Wir sind unserer eigenen Macht überfordert. Jeden Augenblick die Entscheidungen treffen was tun oder lassen. Was tut uns gut, was nicht. Was tut uns nicht gut aber anderen und was wollen wir davon trotzdem tun.

Entscheidungen treffen wir nicht immer im Bewusstsein. In Muster sind sie manifestiert, durch jahrelange immer währende Reaktionen auf eine Situation, automatisch ablaufende Gefühlshandlungen, Automatische Gefühle,

wir sind Gefühlsmaschinen, gar nicht so leicht das alles umzuprogrammieren um zu einem besseren Ergebnis von Leben zu kommen. So siehts aus. Das bessere Leben. Es wartet hinter zerschnittenen Mustern und wir sitzen an den Tischen und versuchen die Maschen neu zusammen zu setzen.

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Ecriture automatique

Heute habe ich beim Kaffee meinen Kopf ausgeschüttet.

Hier das Ergebnis in Absätzen:

 

die mühlen 

I

artige münder verschlossen

hinter den augen blicke der vernunft

gebärden

der gefühllosigkeit

umschließende riemen feuchte striemen angst-

losigkeit dein los der verfügung

gewalt widerstandslos

wieder reden wir

zwecklos

ohne unterlass lass uns klagen,

weiter, wieder

wider die

vernunft

 

II

brüskieren wir uns

wickeln uns ein in die

schatten des vergangenen übel-

launigkeit haftet an

deine krummen beine amputiert

jedes gefühl sieg

reiche unvernunft

ungläubiger

cream cheese cake

das rattern der zähne

in karamell die musik

die melodien schmeicheln

deinen Augen

 

III

was du sagst ist

wahr oder

unwahr wie wir

uns gegen seitig

bergen aus der unvernunft

verdrossen verschlossene Abneigung

gegen dich und mich

einwattierte zukunft

—–

 

Vernunft, Unvernunft, Zukunft – unft jetzt?

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now.

 

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as I stopped listening to their voices

I could see

the moment unfolding

its beauty

to me

———

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Waiting for Dumplings

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Man waiting for home made ‘dumplings’ at this new chinese place called yumcha heroes.

Habe in der Kürze der Zeit blind gezeichnet. Eine Technik bei der man das Zeichenobjekt nicht aus den Augen lässt, und der Stift den Bewegungen des Auges folgt…ich mag die Technik ganz gern, weil sie nicht so kontrollierbar ist.

dumplings sind übrigens gefüllte Teigtaschen die zwischen den Stäbchen wegbröseln…nicht so mein Ding.

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The couple

The couple

 

She was leaning against him

feeling the grass melting

underneath her skin

 

 

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A Distant Melody

 

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She was standing still

soaked in the deep waters of

soul

tryin not to listen

to that distant song of

beauty

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Girlanden ranken sich um deine blinde Haut

Die Füße irgendwo in der Erde vergraben

die bunten Augen heimlich zugenäht

und alle Bühnen der Welt applaudieren der Frau

der Frau die auf Stelzen

steht

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Cats and the Fishes

 

 

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Pink Moon on her Lips

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Der Wal küsst das Mädchen

20140419-112141.jpgDas Mädchen schwimmt durch einen Tunnel und wird am Ende von einem blauen Wal geküsst.

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Drahtesel

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Back in Berlin. Megakalt hier aber sonnig genug für eine kleine Tour nach Neukölln ins Julini . Frühling, Rhabarberkuchen, Freundin, kaffeetrinken, schön!

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Die Insel VII

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Die Insel V

hidden between tables and tapas
fingers clenched around
the stable pen
porcelain noises
male voices melting
down my wooden tongue
i’d like to shake my pale hair
to free the birds
nesting there

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Die Insel II

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Todays Lesson learned – cortado conjello schreibt man so: cortado COM HIELO. Fühle mich wie früher als ich die Beatles noch lautstark mit meinem Kinderenglisch begleitet habe.

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Die Insel I

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20140409-213115.jpgpictures by pillango

Tag 1 auf der Insel der Vorurteile. Mittlerweile bin ich im Landesinneren angekommen. Meine Bilder: Zitronenbäume, Kinder auf Tretrollern, Chips in Pommesform und klingende Windspiele vor der Kulisse einer majestätischen Bergwelt. Hach.

Die kleine Skizze entstand beim mallorquinischen Sandwich-Essen kurz bevor der Bus abfuhr

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