Archiv der Kategorie: Weisheit

Große Entschlusskraft bedeutet nicht einfach, sich Mühe zu geben. Es bedeutet, dass das gesamte Universum – Vögel, Bäume, Himmel, Mond und Himmelsrichtungen bei dir ist. Dein Körper öffnet sich und spricht. (Katagiri Roshi) 

Gerade bin ich in meinen alten Aufzeichnungen auf diesen Satz gestoßen. Ich finde ihn wunderschön und inspirierend. In ihm liegt eine Wahrheit, die mir Mut macht. Mut, endlich die  Entscheidungen zu treffen, die lange aufgeschoben wurden…

Inspiration

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Der stille Krieger


Ich versuche Boden unter den Füßen zu bekommen. Etwas wacklig stehe ich im „Krieger“ (Yoga-Stellung) und spüre den weichen Kautschuk der Matte unter meinen Sohlen. Irgendwo in in mir Impulse, die sich im Laufe der Übungsstunde zu dem unbedingten Wunsch nach Genesung manifestieren. Schluss jetzt mit den Schmerzen, sage ich mir im Geiste, atme, lächle, verliere die Balance und fange mich wieder, natürlich ist da Kraft, ist da Leben in meinem Gewächshaus. So verschwommen die Sicht meiner Augen auch sein mag, so klar ist doch nun das Ziel:  „heil“ sein.  Oben eine Motte, die um die Zimmerlampe kreist. Ich denke: Einen Mittelpunkt finden, um den ich kreisen darf. Noch so ein Ziel. Vielleicht ergibt sich ja das eine aus dem anderen.

Später lausche ich den Worten von Laotse zu Sinn und Leben. Nicht alles verstehe ich und doch soviel: Rückkehr zur Wurzel heisst Stille. Und vielleicht, wie schon Angelika in ihrem Kommentar meinte war die „außen vorgegebene Isolation nicht schön, aber ich konnte sie ein wenig nutzen,  um zur Ruhe zu kommen“, still zu werden. Nicht immer schön was man in sich drin findet, wenn man still wird, viel schwarz und schwer, viel Angst und Zweifel. Und doch weiß man dann, woran man bei sich ist. Und was man vielleicht daraus machen kann.

 

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Der schlafende Passagier

 

„Stell dir eine fürchterlich ramponierte Kutsche vor, die von ziemlich wilden Pferden gezogen wird. Der Kutscher ist zerstreut und unkonzentriert, der Passagier und Besitzer der Kutsche ist ein König, der schläft und träumt, er sei ein Bauer. Die ramponierte Kutsche steht für unseren Körper, die wilden Pferde stehen für unsere Gefühle, der zerstreute Kutscher steht für unseren Geist und der schlafende Passagier für die Seele.“ (Quelle: Das Herz des Yoga, Max Strom)

Meine Kutsche ist momentan ziemlich ramponiert.  Und wenn ich mir den Kutscher so betrachte, scheint er auch nicht wirklich zu wissen wohin die Fahrt geht. Mal steuert er links, dann rechts, lässt die Kutsche im Kreis fahren, während die Pferde fast mit ihm durchgehen. Und auch der Passagier nickt immer wieder ein.

Kein Wunder, dass da grad vieles im Argen liegt.
Und wie wunderbar doch diese Erkenntnis ist.

Ich muss nun nur noch Folgendes tun:

– die Kutsche reparieren (Körper)

– die Pferde trainieren (Gefühle)

– den Kutscher in Konzentration schulen (den Geist) (Quelle: Das Herz des Yoga, Max Strom)

Und kann dann darauf hoffen, dass der schlafende Passagier (Seele) endlich aufwacht und sich wieder daran erinnert, wer und was er (sie) ist.

 

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Dinge, die wir vergessen

Wie schön wäre es, morgens aufzuwachen und statt in ein zerknittertes Gesicht zu blicken einen Post it von Things we forget am Badezimmerspiegel zu finden: Fill your head with happy thoughts! Noch schöner, wenn uns diese kleinen, feinen Botschaften auf den gelben Postits den ganzen Tag über begleiten und unterstützen könnten, eben genau dann, wenn wir es dringend brauchen… an der roten Ampel, der Eingangstür des Büros, am Rechner und auf dem Telefonhörer, wenn wir mit schwierigen Verwandten oder Kunden telefonieren müssen….mehr von den happy thoughts findet ihr auf: http://thingsweforget.blogspot.com/

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Based in Singapore, Things We Forget is a simple yet creative idea that is spread via sticky notes left in public areas. Each note has a motivational and thoughtful message on it.

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