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Sacred Female

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Große Entschlusskraft bedeutet nicht einfach, sich Mühe zu geben. Es bedeutet, dass das gesamte Universum – Vögel, Bäume, Himmel, Mond und Himmelsrichtungen bei dir ist. Dein Körper öffnet sich und spricht. (Katagiri Roshi) 

Gerade bin ich in meinen alten Aufzeichnungen auf diesen Satz gestoßen. Ich finde ihn wunderschön und inspirierend. In ihm liegt eine Wahrheit, die mir Mut macht. Mut, endlich die  Entscheidungen zu treffen, die lange aufgeschoben wurden…

Inspiration

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Der schlafende Passagier

 

„Stell dir eine fürchterlich ramponierte Kutsche vor, die von ziemlich wilden Pferden gezogen wird. Der Kutscher ist zerstreut und unkonzentriert, der Passagier und Besitzer der Kutsche ist ein König, der schläft und träumt, er sei ein Bauer. Die ramponierte Kutsche steht für unseren Körper, die wilden Pferde stehen für unsere Gefühle, der zerstreute Kutscher steht für unseren Geist und der schlafende Passagier für die Seele.“ (Quelle: Das Herz des Yoga, Max Strom)

Meine Kutsche ist momentan ziemlich ramponiert.  Und wenn ich mir den Kutscher so betrachte, scheint er auch nicht wirklich zu wissen wohin die Fahrt geht. Mal steuert er links, dann rechts, lässt die Kutsche im Kreis fahren, während die Pferde fast mit ihm durchgehen. Und auch der Passagier nickt immer wieder ein.

Kein Wunder, dass da grad vieles im Argen liegt.
Und wie wunderbar doch diese Erkenntnis ist.

Ich muss nun nur noch Folgendes tun:

– die Kutsche reparieren (Körper)

– die Pferde trainieren (Gefühle)

– den Kutscher in Konzentration schulen (den Geist) (Quelle: Das Herz des Yoga, Max Strom)

Und kann dann darauf hoffen, dass der schlafende Passagier (Seele) endlich aufwacht und sich wieder daran erinnert, wer und was er (sie) ist.

 

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Das Streben nach Glück

Das Ziel im Leben sei es nach Glück zu streben. Sagt der Dalai Lama. Setzt man dieses Ziel als innere Kompassnadel so sind alle anstehenden Entscheidungen daraufhin zu bewerten, ob sie dich glücklich machen, oder eben nicht. Alles abzulegen, was zum Leid führt und gleichzeitig alles anzunehmen, was Glück beschert. Doch woher weiß ich, was wohin führt, zu Leid oder zu Glück? Ist es ein Gefühl? Ein Kopfschmerz? Ein guter/schlechter Traum? Momentan weiß ich gar nichts und ich befürchte, mein Kompass hat echt einen an der Waffel. Die Nadel weist heute da und morgen dorthin oder dreht sich zwischendurch so schnell um sich selbst, dass mir ganz übel wird. Alles ist möglich und alles kann Glück bedeuten oder eben auch Leid.

Ich tu mir gerade leid, ein bisschen wenigstens. Und nachher tu ich mir dann vielleicht was Gutes. Vielleicht ein bisschen Yoga und vielleicht hält die Kompassnadel dann mal für einen Moment inne.

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